
HPEX® – High Performance Heat Exchanger
Additiv gefertigter Hochleistungswärmetauscher für kompakte und anspruchsvolle Wärmeübertragungsaufgaben
HPEX® nutzt die geometrische Freiheit der additiven Metallfertigung für anwendungsspezifisch optimierte Strömungsstrukturen und kompakte Bauformen. Je nach Werkstoff, Auslegung und Anwendungsfall kann HPEX® für Temperaturen bis 800 °C und Drücke bis 63 bar ausgelegt werden.

Eckdaten HPEX®
- FertigungsverfahrenLPBF (Laser Powder Bed Fusion)
- Temperaturbis 800 °C*
- Druckbis 63 bar*
- WerkstoffeEdelstahl- und Nickelbasiswerkstoffe
- Auslegung / Regelwerkgemäß PED 2014/68/EU und EN 13445 (additiv gefertigte Druckgeräte)
- Designanwendungsspezifisch und leistungsoptimiert
- Bauformkompakt und flexibel an den Bauraum anpassbar
Vorteile
- Hohe Leistungsdichte: hohe Wärmeübertragungsleistung innerhalb des verfügbaren Bauraums
- Integrale Bauweise: weniger Einzelteile und Fügeverbindungen reduzieren potenzielle Fehlerquellen
- Hohe Temperaturen: für anspruchsvolle thermische Betriebsbedingungen bei kompakter Bauweise
- Gezielter Materialeinsatz: Wandstärken und Materialeinsatz können auf die Anwendung abgestimmt werden
- Optimiertes Design: anwendungsspezifische Optimierung von Strömungsführung und Bauraum
- Materialeffizienz: reduzierter Materialeinsatz und weniger Verschnitt bei hochwertigen Werkstoffen
- Komplexe Geometrien: interne Strömungsstrukturen und äußere Bauform anpassbar
- Flexible Skalierbarkeit: Kanalzahl, Kanallänge und Modulkombination anpassbar
HPEX® – High Performance Heat Exchanger
HPEX® nutzt die geometrische Freiheit der additiven Metallfertigung für anwendungsspezifisch optimierte Strömungsstrukturen und kompakte Bauformen. Je nach Werkstoff, Auslegung und Anwendungsfall kann HPEX® für Temperaturen bis 800 °C und Drücke bis 63 bar ausgelegt werden.
* abhängig von Werkstoff, Auslegung und Anwendungsfall
Technologie und technische Daten
Beim HPEX® entsteht der Wärmeübertragerkern im Laser-Powder-Bed-Fusion-Verfahren (LPBF). Feine Strömungskanäle, komplexe Verteilerstrukturen und geometrische Funktionen werden direkt in das Bauteil integriert. Dadurch lassen sich Wärmeübertragungsfläche, Strömungsführung, Druckverlust und Bauraum anwendungsspezifisch aufeinander abstimmen.
Skalierbarkeit und Bauformen
Die HPEX®-Module lassen sich über Kanalzahl und Kanallänge an unterschiedliche Leistungsanforderungen anpassen. Mehr Kanäle ermöglichen höhere Durchsätze, längere Kanäle vergrößern die Wärmeübertragungsfläche. Für höhere Leistungen können mehrere additiv gefertigte Module miteinander kombiniert werden.
Auch die Geometrie ist nicht auf eine Standardform festgelegt: Je nach Anwendung können unterschiedliche interne Strömungsstrukturen realisiert und die äußere Form an den verfügbaren Bauraum angepasst werden. Nicht die Anwendung muss sich an den Wärmetauscher anpassen – HPEX® wird auf die Anwendung ausgelegt.
Werkstoffe und Auslegung
Für HPEX® stehen hochwertige Edelstahl- und Nickelbasiswerkstoffe zur Verfügung. Je nach Werkstoff, Auslegung und Anwendungsfall sind Betriebsbedingungen bis 800 °C und 63 bar möglich. Das Werkstoff- und Designpotenzial reicht werkstoff- und designabhängig bis 1.000 °C.
Ausgangspunkt jeder Auslegung ist die konkrete technische Aufgabe: Welche Medien tauschen Wärme aus? Welche Temperaturen und Drücke treten auf? Welche Leistung wird benötigt? Welche Anforderungen bestehen an Druckverlust, Werkstoff und Bauraum? Auf Basis dieser Parameter übernimmt ZILONIS die thermische und mechanische Auslegung und entwickelt eine anwendungsspezifische Wärmeübertragungslösung.
Anwendungsbereiche
HPEX® eröffnet neue Möglichkeiten überall dort, wo hohe Wärmeübertragungsleistung, anspruchsvolle Betriebsbedingungen und begrenzter Bauraum zusammenkommen.
• Industrie: industrielle Abwärmerückgewinnung, Mikrogasturbinen-Recuperatoren, Brennstoffzellen- und Reformerperipherie
• Power-to-X: E-Fuels, Methanisierung und Wasserstoff-Prozesstechnik
• Chemie und Petrochemie: Spezialchemie und Prozessgastechnik
• Forschung und Entwicklung: Prüfstände und Forschungsanlagen
• Luft- und Raumfahrt: Temperaturregelungs- und Kühlaufgaben unter anspruchsvollen Bedingungen
Kompetenz für anspruchsvolle Wärmeübertragung
HPEX® verbindet Anwendungskompetenz mit additiver Metallfertigung. Die Technologie basiert auf einer mehrjährigen Forschungs- und Entwicklungsarbeit der Rosswag GmbH gemeinsam mit der Hülsenbusch Apparatebau GmbH & Co. KG und der Leibniz Universität Hannover. Rosswag bringt mehr als 100 Jahre Erfahrung im Umgang mit Metallwerkstoffen sowie eine durchgängige Prozesskette von der Metallpulverherstellung bis zum geprüften additiv gefertigten Bauteil ein.
ZILONIS übernimmt die exklusive Vermarktung von HPEX® und ergänzt die Fertigungskompetenz durch thermisches und mechanisches Engineering, Druckgerätetechnik und Erfahrung in industriellen Wärmeübertragungsanwendungen. Als Technologie- und Lösungsanbieter steht dabei nicht das Fertigungsverfahren, sondern die technisch und wirtschaftlich geeignete Lösung für den konkreten Einsatzfall im Mittelpunkt.
Technische Daten
- FertigungsverfahrenAM-Verfahren: Laser Powder Bed Fusion (LPBF)
- Temperaturbis 800 °C*
- Druckbis 63 bar*
- WerkstoffeEdelstahl- und Nickelbasiswerkstoffe
- Werkstoff-/Designpotenzialbis 1.000 °C, werkstoff-/designabhängig
- Auslegung / Regelwerkgemäß PED 2014/68/EU und EN 13445 unter Berücksichtigung der Anforderungen an additiv gefertigte Druckgeräte
Auslegung für HPEX® anfragen
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FAQ zu HPEX® und additiv gefertigten Wärmetauschern
ANWENDUNGSSPEZIFISCH
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